modul medien – studienseminar eschwege

medieneinsatz im unterricht frisch gebloggt

Archive for Februar 2009

Interaktives Board – Wii ist das möglich? – Teil III

Posted by medienseminar - Februar 16, 2009

Das Herzstück des Smoothboards – die Wii

wii-stativ

… wir wollen die Wii einsetzen – aber wie? … es war nie im Sinne der Macher der Wii, dass diese fest fixiert im Raum, bestimmte fest vorgegebene Bereiche (von einem Beamer an eine weiße Wand projezierte Bilder aus einem Notebook oder PC) „abscannt“  – sehr viel wohler fühlt sich der Controller der Wii in einer Hand, dann aber voll in Aktion… – und nun muss der Controller umlernen… er muss auf ein Stativ steigen und von dort aus die Übersicht behalten um mininmale Veränderungen im Projektionsbereich via Bluetooth dem Notebook zu melden… … damit kann er wieder umgehen… und deshalb setzen wir ihn ein – setzen ist gut… für einen festen Sitz benötigt er eine feste Verbindung… in unserem Fall haben wir uns im Foto-Fachandel einen Stativ-Adapter (Rendelschraube) besogrt und diese am Batteriefach befestigt… nun lässt sich problemlos die Stativplatte aufschrauben, das Stativ anklicken … fertig!

… ??? … – da ist noch die Frage offen: „Wie (Wii) kommt die Schraube wertig und gutaussehend an den Batteriefachdeckel?“ – …nun nimmt man den Deckel ab, so sieht man schnell, wo die Schraube sitzen kann… auf der Innenseite des Deckels ist eine rechteckige erhöhte Kante zu sehen (Stabilisierung des Deckels) – hier bohrt man mittig zunächst ein kleines Loch – Vorsicht, der Deckel ist sehr dünnwandig! – …nun langsam das Loch aufbohren bis die Schraube fast von allein past… … das allein wird bei mechanischer Beanspruchung nicht halten… … aus diesem Grund haben wir das erhabene Recheck (auf der Innenseite des Batteriefachdeckels – die Schraube ragt jetzt herein) mit einem 2-Komponenten Kunstharz ausgegossen… kurze Zeit warten… hält… ist fest…sieht gut aus!

wii-stativanschluss

 …es folgen weitere Artikel zu diesem Thema…

 

Moderation: vonspecht + rudolph

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Interaktives Board – Wii ist das möglich? – Teil II

Posted by medienseminar - Februar 16, 2009

Der Infrarot-Stift – das Werkzeug zum Smoothboard

ir-stift

Im Teil I zu diesem Thema wurde in der Beschreibung „Pimp my Edding“ kurz vorgestellt, wie man sich seinen Infarot-Stift schnell zusammenbasteln kann… …nun ist das nicht jedermans Sache, sich seinen eigenen Stift herzustellen… … obgleich es natürlich eine Überlegung wert ist… … baut sich jede Schülerin, jeder Schüler (ganz vorne weg die engagierte Lehrerin, der tatenkräftige Lehrer) seinen eigenen Stift, so ist hierbei nicht nur der Bereich `Handlungsorientierung` (schrauben, kleben, bohren, …) sondern auch neben einem gewissen Lernzuwachs (Aufbau von Schaltungen etc…) der materielle Aspekt mit berücksichtigt… hat doch nun jeder seinen personalisierten IR-Pen…

…für alle die, für dieses Argument nicht so überzeugend ist, besteht natürlich die Möglichkeit, im Netz der Netze verschiedenen Angeboten nachzustellen… ein für uns sehr faires Angebot fanden wir bei penteractive.us – es gibt aber auch andere Anbieter… von sehr kostengünstig bis äußerst hochpreisige Varianten (Metallstifte im edlen Look)… auf der zuvor genannten Seite gibt es auch weitere Bauteile für die Wiimote…

…hier noch ein kleiner Hinweis: unser menschliches Auge ist im Bereich des IR-Sehens nicht gerade begabt, man ist sich so nie ganz sicher wie voll oder wie leer die Batterien des IR-Pens sind… …hier kann man sich aber schnell helfen, indem man beherzt sein Mobiltelefon aus der Hosentasche freilässt und im Kameramodus (interne Kamera ist hier eine Voraussetzung) den Taster am Stift drückt… die Kamera ist in der Lage, den IR-Anteil zu sehen – Digitalkameras (Fotoapparate) können dies alternativ auch, falls mal kein Mobiletelefon erreichbar ist… im Bild sind die Varianten „gedrückter Taster mit dem menschlichen Auge gesehen“ (rundes Bild) und „gedrtückter Taster – gesehen im Kameramodus eines Mobiltelefons“ (eckiges Bild)  zu sehen…

handy-wii

 …es folgen weitere artikel zu diesem Thema…

Moderation: vonspecht + rudolph

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Radio Blauer Biber

Posted by medienseminar - Februar 15, 2009

Jetzt neu im Netz – geblogtes Radio… von Kindern – für Kinder!

bluebeaver-400

… hier findet man viele Themen, die Schülerinnen und Schüler der Brüder-Grimm-Schule, Grundschule Bebra ansprechen, was sie bewegt…  …Audio- und Videogeschichten… eingerichtet von der Klasse 3c in Zusammenarbeit mit dem Hörclub „Die Strubbelköpfe“  – Viel Spaß!

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Interaktives Board für knapp 50 Euro! Wii ist das möglich? – Teil I

Posted by medienseminar - Februar 15, 2009

bilder-wii

Wii geht denn das? Wii ist das möglich? Wii oder Wie? – oder Was… Wii jetzt?

Interaktive Tafeln erfreuen sich mehr und mehr einer wachsenden Beliebtheit. Angebote wie SMART Board (SMART), Activboard (Promethan) oder StarBoard (Hitachi) oder… oder… oder… halten ihren Einzug in die Schulen. Gering ist die Anzahl der Schulen, in denen wir mehr als eines dieser interaktiven Tafeln finden. Der Grund hierfür ist schnell geklärt… es ist der Preis. Die Preise liegen ca. immer bei einem k€ (Kiloeuro)… man muss dann nur wählen, welche Ausstattung und welches Handling zu einem passt… nun zum einen benögt man ein Board, hinzu kommen Beamer und Notebook. Der Wille Medien dieser Art einzusetzen ist da… und für all diejenigen, die sich nun angesprochen fühlen ist dieser Artikel…

…und hat man sich erst einmal an den Einsatz dieser Medien gewöhnt, so möchte man (und auch die Frau sei hier erwähnt) nicht mehr missen… … aber was kann man tun, wenn man Räume betritt, um dort eine Fortbildung oder einen Vortrag zu halten, wo es keine interaktiven Boards gibt – wenn es jedoch eine weiße Fläche gibt, die sich „bebeamern“ lässt… … dann, ja jetzt kommt der „Smoothboarder und öffnet seine Tasche… – und – …er hat es im Griff…

… wie besprochen, die angebotenen Lösungen sind recht kostenintensiv… nun um ein Notebook und um einen Beamer kommen wir nicht herum – beides brauchen wir… aber die interaktive Wand lässt sich schülerleicht auf dem heimischen Sofa oder gemeinsam im Physikunterricht zusammenbasteln… um nun das interaktive Bord mit einer vollwertigen Top-„Ersatz“-Lösung zu ersetzten brauchen wir noch einen USB-Stick und den Controller der Wii aus dem Hause Nintendo. Hierbei handelt es sich nicht um die gesammte Wii-Spielkonsole, sondern lediglich um das Teil, welches man in der Hand hält… den Controller eben… das Notebook sollte bluetooth-fähig (intern oder extern über ein Dongle) sein… eine kleine Software, die auf dem Stift installiert wird, führt alles zusammen… dann benötigt man wie (Wii) oben abgebildet (hier in der Fabe „pink“ einen Infrarot-Stift… diesen kann man käuflich erwerben oder eben selbst zusammenbasteln… …das wichtigste hätte ich fast vergessen zu erwähnen – eine weiße Wand – egal wie (Wii) groß … (interaktive Tafeln haben eine bestimmte Größe, an die wir gebunden sind – diese Lösung hier ist allein an unsere Körpergröße gebunden… )

Wichtig für alle, die das hier lesen ist, dass das hier angebotene Smoothboard – so heißt es – es läuft auch unter dem Namen Wiimote-Whiteboard nicht von uns erdacht wurde, sondern von einer Gruppe von Studenten um Johnny Chung Lee herum (USA), aber so langsam spricht es sich herum – und da machen wir mit… … entdeckt haben wir es auf dem Forum „Innovative Teachers“ in Kassel. Hier wurde es von zwei Referendaren der Gutenbergschule aus Wiesbaden vorgestellt… Matthias Gotthard und Andreas Konrad haben sich intensiv damit beschäftigt und haben einiges an Material in einer Powerpoint-Präsentation dafür zusammen gestellt,  welche hier mitgenutzt werden darf. Vielen Dank dafür!

Bleibt die Frage nach den Kosten… ??? – ach ja: „Was kostet denn das so?“ Antwort: „Beamer und Notebook lassen wir mal außen vor… aber ein Wii-Controller liegt bei ungefähr 40 Euronen und der Stift bei ca. 7 US-Dollar (zuzüglich Versand)… ein Eigenbau ist selbstverstänlich günstiger und macht Spaß… den USB-Stift haben wir bereits… die Software ist „free“ – Strich darunter… wir liegen bei knapp 50 Euro… – das ist ein Argument!“

…hier nun die Präsentation von Matthias Gotthard und Andreas Konrad – vorgestellt auf dem Forum „Innovative Teachers“ in Kassel

Wie komme ich zu meinem eigenen Infrarot-Stift? – Bauanleitung: pimpmyedding

Powerpoint-Preäsentation: „Innovative Teachers“ Wiimote-Projekt –itn_pd4_wiimote_gbs_wi1

…das Gesamtpaket mit Hilfedatei und Software zum Download: Zip-Paket kann noch nicht hochgeladen werden – man benötigt hierfür die Software Wiimote+Smoothboard+0.4.6  downloaden… mehr dazu findet man bei BoonJin.com …hier liegt die Version 1.0 vor (24.00 Dollar für den professionellen Einsatz , ansonsten frei)

 

…es folgen weitere artikel zu diesem Thema…

moderation: vonspecht + rudolph

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