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Archive for the ‘Lernsoftware’ Category

Mathematik online mit „Bettermarks“

Posted by medienseminar - März 15, 2011

Bettermarks ist eine Lernplattform für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 4… hier können Lehrerinnen und Lehrer online Klassen einrichten und Aufgaben verteilen. Die folgende Präsentation zeigt, wo die Vorteile liegen…

Bettermarks muss also nicht zwingend kostenpflichtig sein. Lehrkräfte melden sich an und benötigen den Schulstempel um sich zu authentifizieren. Für Schülerinnen und Schüler, die Bettermarks ohne Schulzugang nutzen möchten ist ein monatlicher Beitrag an Bettermakrs zu zahlen. Hier noch ein Video für Interessierte…

Präsentation „Bettermarks – Ein Förder- und Diagnoseinstrument über das Internet“  Z. Akyol (2011)

Moderation: vonspecht

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Symbiose LRS

Posted by medienseminar - Mai 14, 2009

Auf den ersten Blick will der geübte Leser meinen, dass es wohl eher Diagnose LRS heißen muss…, wer aber am 12. Mai Zeit fand, in der Königlichen Norwegischen Botschaft in Berlin die Tagung

Erfrischend anders! Der norwegische Blick auf die Legasthenie

zu besuchen, der erlebte eine gut besuchte Fachtagung, die erste in dieser Zusammensetzung der beiden Länder auf diesem Gebiet, unter der Leitung von Gerda Geyer in Zusammenarbeit mit der Königlichen Norwegischen Botschaft und der Innovation Norway. Informiert wurde über Ansätze, welche in Norwegen Legasthenikern und lese- rechtschreibschwachen Schülerinnen und Schülern eine erfolgreiche Ausbildung ermöglicht. An norwegischen Schulen nutzt man vor allem Softwareprogramme, die das Lesen und Schreiben sowohl in der Muttersprache als auch in der Fremdsprache Englisch erleichtern. Diese etwas andere Betrachtung der Thematik LRS sowie deren Umgang mit der Diagnose zeigt Wege auf, wie es gelingen kann Talente zu fördern und auf das Berufsleben vorzubereiten. Inhaltlich ging es neben Ursachen für eine LRS und Fragen der Diagnostik vordergründig um die Förderung durch den Einsatz einer bestimmten Software (hier von den Softwareentwicklern der Firma lingIT), die sich geschmeidig an gängige Textverarbeitungsprogramme anheftet. Des Weiteren wurden Themen beleuchtet, wie Chancengleichheit und Umgang mit der Diagnose LRS. Interessant war der Aspekt, dass in Norwegen der Staat hilfreich eingreift. Wird bei einem Schüler oder einer Schülerin eine Legasthenie diagnostiziert, so finanziert der Staat Norwegen ein Notebook inklusive der erforderlichen Software. Ein Vortrag zu rechtlichen Aspekten der beschriebenen Problematik in Bezug auf die Verschiedenheit in den beiden Ländern rundete die Veranstaltung ab.

Neben leckeren Häppchen (Dankeschön!) im Eingangsbereich präsentierte sich beratend die Firma lingIT mit ihren beiden für den deutschen Markt vorgesehenen Produkten LingCheck und LingProof. Letzteres ist für den Fremdsprachenunterricht (Englisch) konzipiert, hat allerdings seine Markteinführung erst im Herbst 2009. Nun was kann LingCheck? Für wen ist LingCheck bestimmt? …?

Der Artikel lässt schon erahnen, dass dieses Programm für Legastheniker entwickelt wurde. Darüber hinaus bietet es aber auch Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung einige nützliche Funktionen. So kann der Anwender die im Programm integrierte Sprachsynthese nutzen, um sich beispielsweise einzelne Wörter oder Texte (E-Mails, Texte aus dem Internet, o. Ä.) vorlesen zu lassen. Durch eine schlaue Verquickung von Rechtschreibprüfung plus Sprachsynthese auf der einen Seite und einem umfangreichen Wörterbuch auf der anderen Seite ist LingCheck ebenfalls für Schülerinnen und Schüler interessant, die Deutsch als Zweitsprache erlernen und erhebliche Probleme mit der deutschen Orthographie haben. Nach der erfolgreichen Installation lässt sich das Programm sofort zusammen mit Microsoft Word oder Writer von OpenOffice.org nutzen. Während der Texteingabe präsentiert das Programm in einem weiteren kleinen Zusatzfenster fortlaufend Korrekturvorschläge. Im oberen Bereich dieses Vorschlagsfensters befinden sich einige nützliche Schalter. So lässt sich ein vorgeschlagenes Wort zur Korrektur in den Text einfügen oder ein Wörterbuch nutzen. Dieses Bedeutungswörterbuch hilft dem Nutzer wenn er sich in der Schreibweise eines Wortes unsicher ist (Beispiel: mehr oder Meer – hier wird dem Nutzer das Wort kurz und knapp erklärt; sollte es Schwierigkeiten beim Lesen geben, so kann man sich den angebotenen Text dank der integrierten Sprachsynthese auch vorlesen lassen).

Bei dem Wörterbuch handelt sich um PONS Großes Schulwörterbuch Deutsch aus dem Hause Klett mit ca. 42.000 Stichwörtern und mehr als 48.000 Bedeutungserklärungen. Schon während des Eintippens der ersten Buchstaben eines Wortes schlägt das Programm dem Nutzer passende Wörter vor, eine Funktion die dem Schreiben von SMS auf Mobiltelefonen gleicht. Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Nutzung des Programms liegt natürlich im einigermaßen sicheren Umgang mit der angebotenen Hardware sowie einem Textverarbeitungsprogramm.

Freuen wir uns also auf die weitere Entwicklung technischer Hilfsmittel sowie auf die Weiterentwicklung der bereits vorhandenen Softwarelösungen, sind doch momentan nur wenige Softwareangebote der Norweger auf dem deutschen Markt erhältlich…

Ein Dankeschön an die Initiatoren der Fortbildung. Da diese Fachtagung wie beschrieben die erste Tagung der Veranstalter war, freuen wir uns auf die kommenden Angebote…

Moderation: vonspecht

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Die Ausstattung ist da – und nun?

Posted by medienseminar - November 18, 2008

Nach einer erfolgreichen Installation von Computern und anderer Rechentechnik in der Schule (hier wurde viel Geld in die Hand genommen) ist es nicht immer leicht, die passende Lernsoftware zu finden.

In diesem Artikel geht es in erster Linie nicht um die Bedienung von schulisch geeigneter Lernsoftware. Vielmehr geht es darum, Lernsoftware hinsichtlich ihres Einsatzes zu beurteilen.

Gute Lernprogramme sollen bzw. können den darzubietenden Lernstoff überschaubar unterteilen, den Schwierigkeitsgrad dem Lernfortschritt anpassen, Ablenkungen vermeiden, motivierende Elemente (Maskierung) in den Lernkontext einbeziehen, über Anschauung und Beispiele das Verständnis fördern, große Zahlen und Schriften sowie klare Symbole nutzen, selbstständiges Arbeiten und Lernen fördern, Lernchancen durch Abwechslung fördern und den Schüler da abholen, wo er steht  um Überforderungen zu vermeiden.

Zunächst ist die Auswahl von Lernsoftware von den folgenden Kriterien abhängig -Auswahlkriterien

Wie Hardwareausstattung an meiner Schule (Medieninseln, Einzel PC`s; PC mit CD-Rom oder ohne, Laptop, Server, Internetzugang)?

Mit wem soll die Software eingesetzt werden (einzelne Schüler, Kleingruppen, ganze Lerngruppe)? Dient sie der Nachhilfe, LRS – Förderung, findet sie Einsatz im Sprachheilunterricht oder als Diagnose- oder Therapiesoftware?

Welchem Zweck soll sie gerecht werden? Dient der Einsatz der Erarbeitung neuer Lerninhalte, der Übung und Wiederholung, der Festigung oder gar als Belohnung?

Zeitpunkt und Tageszeit? Soll sie in der Schule eingesetzt werden (wann? erste Unterrichtsstunde … letzte Unterrichtsstunde) oder zu Hause (täglich, am Wochenende, in den Ferien… )? Wichtig ist jedoch, dass Lernsoftware, welche für den schulischen Einsatz bestimmt ist, nur in der Schule verwendet werden sollte und nicht im häuslichen Bereich eingesetzt werden… für diesen Bereich gibt es eine Menge anderer Lernsoftware (Hier sollte der man beratend tätig werden!)

Wie steht es um das Verhältnis von Lerninhalten und  Maskierung?

Hat das Programm eine schülergerechte Bedieneroberfläche?

Stellt das Programm Kontrollmöglichkeiten (Erfolge und Verlauf in einer Lernstatistik festhalten)?

Gibt es Eingriffsmöglichkeiten durch die Lehrkraft in das Programm (sperren, beeinflussen, erweitern von Programmgruppen)?

Sind die Programme selbsterklärend?

Wie sind Anforderungen an die Lehrkraft

Die Medienkompetenz der Lehrkräfte steht hier im Vordergrund. Medienkompetenz ist das Schlagwort. Hier geht es nicht nur darum, dass wir unsere Programme, die wir im Unterricht einsetzen möchten zu kennen, hier geht es um mehr, um viel mehr. Medienkompetenz erstreckt sich auf alle Bereiche von Medien und deren Wirkung auf die Schüler und deren Umwelt und natürlich auch auf uns… in diesem Artikel möchte ich dennoch den Fokus allein auf den Einsatz von Lernsoftware richten…

 

Lehrer sollten die ersten Schritte immer vorführen. Hierzu eignet sich ein PC-Raum. Die vorherrschende Sozialform ist hier der frontale Unterricht, der Vorteil ist man arbeitet zeiteffektiv. Ansonsten eignen sich  Medieninseln und Klassenraum-PC`s für die Einbindung von Hard- und Software in den Unterricht besser.  

Die Lehrkraft sollte im Weiteren Ansprechpartner sein und über Programmkenntnisse verfügen. Wichtig ist auch, dass wir den Einsatz von Computern und Lernsoftware immer in Zusammenhang mit anderen Medien sehen.

 

 

Moderation: vonspecht

 

 

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Fragen, Fragen, Fragen…

Posted by medienseminar - November 18, 2008

Softwarekriterien, Bedienung, Präsentation

 

Wie sieht es aus? PC vorhanden? Computerraum in greifbarer Nähe? Sie haben von tollen Lernspielen gehört? Netzwerk eingerichtet? Ihr Administrator hetzt angestrengt durch die Schule und verspricht Ihnen eine genaue Einweisung?

Sie sind mutig, krempeln sich die Ärmel hoch und sagen sich: „Auf geht`s“… Aber haben Sie sich auch im Vorfeld, unabhängig von Ihrem Administrator, unabhängig von Ihrer Schulleitung schon einmal Gedanken gemacht, worauf es bei der Auswahl geeigneter Kernsoftware ankommt…?

Dieser Artikel formuliert Fragen rund um den Einsatz von Lernsoftware… Welche Antworten haben Sie bereits gefunden? Welche Fragen stehen bei Ihnen im Fokus? Welche Antworten?…

 

Fragen zu Softwarekriterien:

Welche Bildungsabsicht steht hinter der eingesetzten Software?

Ist der Inhalt an aktuellen Unterrichtsinhalten orientiert?

Bieten sich Anknüpfungsmöglichkeiten für weitere Bearbeitungen im Unterricht?

Ist der Inhalt sachlich korrekt?

Welches Thema (Dschungel, Hafen, Detektiv…) bildet den Hintergrund?

Knüpft es an die Lebenssituationen und Lebenswirklichkeit des Kindes an?

Gibt es kindgerechte Hilfen und ein Begleitheft zur Problemlösung?

Ist die Thematik in Sinn- und Sachzusammenhänge eingebettet?

Werden die notwendigen Fachbegriffe altersgemäß und kindgerecht erklärt ?

Ist die Software methodisch kongruent zum Unterricht und den Basismedien?

 

Fragen zur Bedienung:

Sind die Programme selbsterklärend? Ist der Bedienungskomfort / die Handhabung kindgerecht?

Wie hoch ist die Stabilität bei unsachgemäßer Bedienung?

Ist eine Kleingruppen- bzw. Partnerarbeit möglich?

Sind Suchmöglichkeiten vorgesehen?

Ist ein Programmabbruch jeder Zeit möglich?

 

Fragen zur Präsentation:

Wie ist die didaktische Aufbereitung und welche Rolle spielen dabei multimediale Mittel?

Enthält das Programm motivierende Elemente und stehen diese in Relation zu den Lerninhalten? Überwiegen die Einen oder die Anderen?

Wird die Rechenoperation mit einer konkreten Handlung verbunden?

Ist der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben variabel?

Wie vielfältig sind die Aufgabenstellungen?

Ist das Lerntempo individuell bzw. selbst bestimmbar? Ist ein bestimmter Leistungsstand erforderlich?

Sind die Übungen beliebig wiederholbar?

Gibt es eine Rückmeldung auf die erbrachte Leistung? (Lob, Fehlerrückmeldung) …und wenn ja, in welcher Form?

Werden Geschicklichkeit, Reaktionsvermögen und Konzentrationsfähigkeit gefordert und gefördert?

 

 

Moderation: vonspecht

 

 

 

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